Nævervar ist der alte Name des verschollenen Nimmerlands. Nach den Überlieferungen lag es einst im Mittelpunkt einer Welt, in der Fantasie und das Unmögliche eng miteinander verbunden waren. Heute sind nur Erzählungen, einzelne Aufzeichnungen und Spuren seiner früheren Wege erhalten.
Das verlorene Land
Alte Geschichten beschreiben Nævervar als einen Ort, an dem Kinder kaum altern und Vorstellungskraft die Wirklichkeit verändern kann. Die Zeit soll dort anderen Regeln folgen als in der Menschenwelt. Welche Teile dieser Beschreibungen auf Beobachtungen und welche auf spätere Erzählungen zurückgehen, ist nicht immer festzustellen.
Krieg und Bruch
Ein großer Krieg wird in den Chroniken mit dem Verlust Nævervars verbunden. Danach waren viele Orte nicht mehr auf ihren früheren Wegen erreichbar. Das Herz Nævervars gilt seither als verschollen. Aethrandor und Thalvarin bewahren unterschiedliche Überlieferungen darüber, wie die heutige Welt aus den Veränderungen hervorging.
Die genaue Folge der Ereignisse ist Gegenstand alter Chroniken und Deutungen. Manche Texte berichten von einem einzigen großen Bruch, andere von mehreren Katastrophen und dem allmählichen Verlust der Verbindungen.
Suche und Überlieferung
Die Geschichten nennen Sterne, Nebel und ungewöhnliche Übergänge als mögliche Hinweise auf das verlorene Land. Reisende, Gelehrte und Traumwanderer haben versucht, solche Berichte miteinander zu vergleichen. In der Menschenwelt lebt ein Teil der Erinnerung als Kindergeschichte weiter. In Aldrímar besitzt die Suche nach Nævervar dagegen eine historische und für manche auch religiöse Bedeutung.