Das Verb verändert sich nicht. Die Zeit zeigt eine Partikel direkt davor, ein kleines Wort, das sich nie verändert: vy für Vergangenes, vae für Künftiges. Ohne Partikel steht der Satz in der Gegenwart.
mornel, lonu und uria stehen vor dem Verb, bei Vergangenheit und Zukunft auch vor vy und vae. nor („nicht“) steht an derselben Stelle. Mit mornel kann das Verb ohne Partikel stehen oder mit vae.
Beispiel
Schrift
Deutsch
Thar Aegyr uria vy dovna.
Der Greif kam einst.
Thar Aegyr lonu lhevna.
Der Greif schläft jetzt.
Thar Aegyr mornel dovna.
Der Greif kommt morgen.
Tha Kynth thar Aegyr mornel vae nirka.
Das Kind wird morgen den Greifen sehen.
Thar Aegyr nor vy dovna.
Der Greif kam nicht.
Thar Aegyr nor vae dovna.
Der Greif wird nicht kommen.
War und wird sein
In der Gegenwart hat „sein“ kein eigenes Wort: ThaKynthsithu. heißt „Das Kind ist hier.“ Für „war“ und „wird sein“ gibt es zwei feste Formen: vyron und vaeron. Sie stehen am Satzende und gelten für jede Person und jede Zahl.