Die Wörter
Laute
Die Umschrift hat acht Vokalbuchstaben: a, e, i, o, u, y, æ und ø.
- y ist derselbe Laut wie i, niemals ü: myrel (Schatten) sprichst du „mirel“.
- o ist ein offenes, kurzes o wie in „Sonne“: nor (nicht).
- æ ist sehr offen, offener als das deutsche ä, wie im englischen „cat“: sæthi (schnell). ø klingt wie ö in „schön“, nur kürzer: løtha (fallen).
- th ist ein einziger stimmloser Laut, nicht t und h nacheinander, wie im englischen „thing“. Du hörst ihn in Thyrin und Kynth.
- lh ist ebenfalls ein einziger Laut: ein gehauchtes l ohne Stimme. Du findest es in lhila.
- r ist ein einzelner Zungenschlag: Die Zungenspitze tippt einmal kurz an den Gaumen, wie im spanischen „pero“; kein gerolltes r und kein Rachen-r.
- s ist immer stimmlos, auch am Wortanfang: sila (verstummen) beginnt mit einem scharfen s wie in „Hass“.
- v klingt wie das w in „Wasser“.
- g ist immer hart, wie in „Gast“.
ae sind zwei Vokale, die ineinandergleiten: erst a, dann e, wie in Aegyr. Ebenso gleitet au in aumis von a zu u. æ dagegen ist ein einziger Laut.
| Beispiel | Aussprache | Deutsch |
|---|---|---|
| Thyrin | /ˈθirin/ | Wind |
| Kynth | /kinθ/ | Kind |
| lhila | /ˈl̥ila/ | ruhen |
| Aegyr | /ˈaeɡir/ | Greif |
| aumis | /ˈaumis/ | Wunder |
| solún | /ˈsɔluːn/ | Stern |
Länge und Betonung
Ein Akut über dem Vokal bedeutet: lang gesprochen. Er steht nur in Eigennamen und in der Endung -ún, etwa in solún. Auch der Name der Sprache trägt ihn: Aldrín mit langem í.
Betont wird meist die vorletzte Silbe. Bei zwei Silben ist das die erste: THY·rin. Bei drei Silben die mittlere: Ve·LOR·nis (Welt).
Aufgaben
Geschafft
Du liest Aldrín laut: th und lh als je ein Laut, y als i, s stimmlos, der Akut als Länge, die Betonung meist auf der vorletzten Silbe.
