Skýhald war die große Stadtfestung der Greifenreiter über dem Frøstfjell. Sie ruht auf einer umgekehrten Gebirgsspitze, die hoch über den Berggipfeln schwebt. Wasserfälle stürzen von ihren Felsrändern herab und lösen sich in der Luft zu Nebel auf. Über Jahrhunderte entstand hier ein weitläufiger Ort mit Wohnvierteln, Greifenhorsten, Versammlungshallen und Heiligtümern. Skýhald war zugleich politischer Sitz, Ausbildungsort und Heimat einer großen Bevölkerung.
Die Stadtfestung
Die Bauwerke verschiedener Epochen liegen auf Terrassen und in den Flanken des schwebenden Berges. Im Westflügel befanden sich die Greifenhorste mit Nischen und Nistplätzen unterschiedlicher Größe. Die Hallen der Schwingen boten freie Startplattformen über dem Abgrund. Zur Festung gehörten eine Große Halle, die Bibliothek der Winde, Kartensäle und eigene Bereiche für die Greifenreiter.
In der Portalkammer standen mehrere steinerne Torbögen sternförmig um einen runden Raum. Einer von ihnen wurde Veyshaðora genannt, das Tor der Welten. Die Herkunft und Bestimmung mancher Tore sind nur durch ältere Aufzeichnungen überliefert.
Fall und Evakuierung
Skýhald wurde im Krieg schwer getroffen. Nicht alle Bewohner konnten rechtzeitig fliehen. Viele starben, andere blieben zurück oder wurden auf der Flucht voneinander getrennt. Die Räumung der Stadt bedeutete für die Greifenreiter deshalb weit mehr als den Verlust eines militärischen Stützpunkts: Sie verloren einen Großteil ihrer bisherigen Gemeinschaft und ihrer Heimat.
Ein Teil der Überlebenden gelangte in das geheime Frøsthall. Diese Zuflucht liegt weit von Skýhald entfernt und ist keine bauliche Fortsetzung der alten Stadt. Wenn Frøsthall als das bezeichnet wird, was von Skýhald geblieben ist, meint dies die Menschen, die dort weiterleben, nicht die Festungsanlage.
Heutiger Zustand
Skýhald gilt als verlassen und schwer zugänglich. Große Teile der Außenanlagen sind beschädigt. Von den einstigen Räumen und ihrer Ausstattung berichten Karten, Chroniken und die Erinnerungen der Überlebenden.
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