Na-gah ist in der Überlieferung der Northern Paiute der Sohn des Bergschafs Shinoh. Er liebt Gipfel, je steiler und höher, desto lieber, und hat bis dahin jeden Berg bezwungen. Sein Vater schenkt ihm ein Gehörn aus zwei gewundenen Hörnern.
Eines Tages steht er vor einem Berg, dessen Spitze in den Wolken verschwindet und dessen Wand zu glatt zum Klettern ist. Ein Spalt führt ihn erst abwärts und dann durch einen langen, dunklen Tunnel nach oben. Hinter ihm versperren herabrollende Steine den Rückweg. Am Ende steht er auf dem höchsten Gipfel, den er je erreicht hat, und findet keinen Weg hinunter.
Shinoh sieht seinen Sohn von oben und verwandelt ihn in einen Stern, der an einem Ort bleibt, damit sich alle Verirrten nach ihm richten können: den Nordstern. In den Geschichten von Maries Familie gilt Na-gah außerdem als Zeichen für Orte, an denen sich die Welten fast berühren.